Angezockt
Beziehungsstatus: Skyrim
Xbox 360, PS 3, PC. Im Grunde wusste ich ja, worauf ich mich einlassen würde. Bethesda Softworks haben sich bereits für „Fallout 3“ verantwortlich gezeichnet – in kein Spiel der aktuellen Konsolengeneration wurden meinerseits mehr Stunden gesteckt. Diese prestigeträchtige Position wackelt dieser Tage allerdings gewaltig, da sich die Damen und Herren mit ihrem neuesten Streich noch einmal selbst übertreffen und uns eine gigantische, völlig vereinnahmende Welt kredenzen. Willkommen in „Skyrim“!
Das Abenteuer beginnt mit der vermeintlichen Hinrichtung eurer Spielfigur, die auf spektakuläre Weise von einem Drachenangriff unterbrochen wird. Nachdem die Gelegenheit zur Flucht dankbar genutzt worden ist, verläuft das weitere Geschehen ganz nach eurem eigenen Ermessen.
Zum einen könnte man nun die Hauptstory verfolgen und erfahren, inwiefern der eigene Charakter mit der Rückkehr der eigentlich seit Jahrhunderten verschwundenen Drachen zusammenhängt – andererseits ist es vielleicht sinnvoller, zunächst die einschüchternd große Karte mitsamt all ihrer Städte, Personen und Geheimnisse zu erkunden, um für die epische Herausforderung gewappnet zu sein?
In dem Rollenspiel, das wahlweise aus der Ego- oder der Third Person-Perspektive gespielt werden darf, bestimmt jeder selbst, ob er sich lieber als wortgewandtes Schlitzohr, undurchsichtiger Magier, axtschwingender Berserker oder ausgeglichener Allrounder beweisen möchte. Ein wunderbar natürliches Skill-System, zahllose Optionen zur Individualisierung eures Charakters, ein monumentaler Soundtrack, traumhaft schöne Landschaften, düstere Dungeons und bedrohliche Drachen diktieren, dass Fans von Fantasy oder Rollenspielen hier einfach zugreifen müssen. Wer beides mag, hat sein Haus seit Mitte November vermutlich ohnehin nicht verlassen...
(MG)
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