Neu im Kino
Filmstarts im Januar
Überregional. Das Kinojahr 2012 startet denkbar abwechslungsreich: Unkomplizierte Unterhaltung wird durch die neuen Abenteuer der holländischen "New Kids"-Vollidioten geboten, während Star-Regisseur David Fincher seine Interpretation des Stig Larsson-Romans "Verblendung" ins Rennen schickt und Ryan Gosling im von Kritikern hochgelobten "Drive" in Schwierigkeiten gerät.
New Kids Nitro
Kinostart: 05.01.2012
Auf Turbo folgt Nitro – zumindest im ganz eigenen Regelwerk der „New Kids“. Die niederländischen Vollzeitasis Richard, Rikkert, Gerrie, Robbie und Barrie verbringen ihre Freizeit nach wie vor am liebsten mit Dosenbier, Rummelplatz-Techno, Autos und Schlägereien. Besonderes Dorn im Auge sind den Jungs aus Maaskantje die Hooligans aus dem Nachbardorf Schjindel, mit denen es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Entsprechend groß ist der anfängliche Widerwille, als eine Zombie-Epidemie die Gegend überrollt und die verfeindeten Lager dazu zwingt, Seite an Seite ums Überleben zu kämpfen....unnötig zu erwähnen, dass „New Kids Nitro“ keine beeindruckenden Maßstäbe in Sachen Dialog und Dramaturgie setzt. Aber wer würde das denn auch sehen wollen, Junge?!
Verblendung
Kinostart: 12.01.2012
Schon wieder „Verblendung“? Normalerweise besteht massig Grund zur Skepsis, wenn nur zwei Jahre nach Veröffentlichung des ursprünglichen Films ein Remake aus der Traumschmiede Hollywood in den Startlöchern steht. Doch die US-Umsetzung des populären Stig Larsson-Romans darf sich über denkbar fachkundige Betreuung freuen: Auf dem Regiestuhl hat kein Geringerer als David Fincher („Fight Club“, „The Social Network“) Platz genommen, während Bond-Darsteller Daniel Craig in die Rolle von Mikael Blomkvist schlüpft.
Mit der Hilfe von Hackerin Lisbeth Salander (Rooney Mara) macht sich der Journalist auf die Suche nach einer seit gut vierzig Jahren verschwundenen Frau. Doch sowohl der Fall an sich als auch das Verhältnis zwischen ihm und Lisbeth bringen teils denkbar düstere Offenbarungen ans Licht...
Drive
Kinostart: 26.01.2012
In den USA lief dieser neue Film mit Szeneliebling Ryan Gosling schon im frühen Herbst an und hat dort dank seiner unkonventionellen, atmosphärischen Inszenierung hat für flächendeckende Begeisterung unter Kritikern und Besuchern gesorgt. Das US-Debüt von Regisseur Nicolas Winding Refn („Pusher“) folgt dem titelgebenden Driver, der sein Geld als Mechaniker und – logisch – Fahrer verdient.
Dabei macht der stets rational und weitgehend emotionslos auftretende Mann keinen Unterschied, ob es sich um ein Stuntfahrzeug in Hollywood oder aber einen Fluchtwagen handelt. Als ein Coup für die Rehabilitierung eines Bekannten anders als geplant verläuft, findet er sich einmal mehr in einer brenzlichen Situation wieder, aus der nicht alle Beteiligten unbeschadet entkommen werden...
(MG)
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