Drucken Versenden Kommentare   Teilen
 30.04.2012  12:26 Uhr

Musik
Hörenswerte Platten, Mai-Ausgabe

Mai 2012. Kurz, kompakt und übersichtlich findet Ihr an dieser Stelle unsere Meinung zu den Veröffentlichungen, die wir in unserer Print-Ausgabe für den Mai 2012 untergebracht haben. Während unser Fachmann für elektronische Klangkunst Nils König schwer vom neuen Monika Kruse-Werk begeistert ist, wissen Christian Mistress sicherlich vielen Fans von rockendem Old School-Sound zu gefallen.

Plattencover 'Traces', Copyright:
Plattencover "Traces"

Monika Kruse – Traces
Terminal M

Nehmen wir das Fazit mal vorweg: Dieses Album wird mich definitiv noch lange begleiten. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Monika Kruse hat mit „Traces“ ein wirklich bombastisches, zwölf Stück umfassendes Album vorgelegt! Vom ersten bis zum letzten Song hat mich die Platte direkt gepackt. Frau Kruse startet ziemlich gelassen, bevor es dann immer weiter Richtung Dancefloor geht. Mein absoluter Lieblingssong ist „One Love“, der durch die Vocals der House-Legende Robert Owens veredelt wird. Andere, hier ebenfalls vertretene Gäste sind Thomas Schumacher und Nick Maurer. Ich sage euch, Freunde der guten Musik – greift unbedingt zu, denn viel besser kann man ein Album nicht produzieren. Ich prophezeie „Traces“ einen ganz großen Erfolg. Weiter so, Frau Kruse! (NK)

Plattencover 'Possession', Copyright:
Plattencover "Possession"


Christian Mistress – Possession
Relapse Records

Der US-amerikanische Untergrund scheint momentan fleißig zu florieren: Nachdem zuletzt schon High Spirits für Begeisterung sorgen konnten, folgt mit Christian Mistress gleich das nächste richtig heiße Eisen aus Übersee. Auf dem zweiten Album präsentiert das Quintett eine trocken produzierte Portion Hard Rock / Heavy Metal, die teils an die Frühphase der NWOBHM erinnert, gleichzeitig aber weit von unkreativer Imitation entfernt ist. Christine Davis weiß mit ihrem natürlichen Gesang zu gefallen, während die begabte Saitenfraktion am laufenden Band melodische Riffs abliefert, die Headbangern das ein oder andere Schleudertrauma verpassen könnten – wer am Ende von „Conviction“ keinen Energieschub verspürt oder beim Rausschmeißer „All Abandon“ das Haupthaar still halten kann, sollte seinen Puls überprüfen! (MG)

Plattencover 'Evolution', Copyright:
Plattencover "Evolution"


Paul van Dyk – Evolution
Universal Music

Fünf Jahre hat es gedauert, bis Paul Van Dyk sein neustes Werk auf den Markt gebracht hat. Ob es daran lag, dass Paul eifrig mit anderen Künstlern zusammengearbeitet hat? Jedenfalls ist tatsächlich jeder der 15 Songs mit einem Feature ausgestattet. Austin Leeds, Arty, Adam Young, Plumb, Michele Leonard, Ummet Ozcan oder Sarah Howells sind nur einige Interpreten, die an „Evolution“ beteiligt waren. Interessanter Ansatz, wie ich finde. Die Songs auf dem Album sind typisch klingende Trance-Nummern, wie man sie erwartet. Ich bin kein großer Freund des Genres, daher hat mich das Album nicht vom Hocker gehauen...unter Fans dürfte es aber sicher große Beliebtheit genießen. Paul Van Dyk gehört nicht umsonst zu den ganz großen Playern in diesem Zirkus. Mit diesem Longplayer dürfte das weiterhin so bleiben! (NK)


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Platten
  • CDs
  • Musik
  • Paul van Dyk
  • Monika Kruse
  • Christian Mistress

 

 

Ihr Kommentar »


Ihr Kommentar:
Bei einer Antwort möchte ich per Email benachrichtigt werden an
      meine Emailadresse: (wird nicht veröffentlicht)
 
 
Update-City - Every moment, every time
© 2013 UPDATE Magazin & Verlag, Voss und Zimmer GBR.  Alle Rechte vorbehalten.