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 31.01.2011  11:41 Uhr

Angezockt
Fallout: New Vegas – auf bald, soziale Kontakte!

Xbox 360, Playstation 3. „Fallout 3“ hat die postapokalyptische Rollenspielserie im Jahre 2008 äußerst erfolgreich aus der Vergessenheit empor gehoben und völlig zu Recht zahlreiche „Game of the Year“-Auszeichnungen abgeräumt. Seit Oktober letzten Jahres ist der neue Ableger „Fallout: New Vegas“ erhältlich. Das Spiel ist grafisch veraltet, voll mit Bugs und trotzdem einer der fesselndsten Titel der aktuellen Konsolengeneration. Wie geht das denn?

Eine von vielen Fraktionen: Die NCR liegt im Clinch mit Ceasar's Legion und der Brotherhood of Steel, Copyright:
Eine von vielen Fraktionen: Die NCR liegt im Clinch mit Ceasar's Legion und der Brotherhood of Steel

Nun ja, was „New Vegas“ an wirklich zeitgemäßer Technik und ausreichender Qualitätssicherung vermissen lässt, macht es durch eine unglaubliche Spieltiefe und eine riesige, frei erkundbare Karte locker wieder wett. Das Abenteuer startet in der Wüste von Nevada, als ein Typ in kariertem Sakko eine Pistole abfeuert, die fatalerweise auf Eure Spielfigur gerichtet ist.

Doch Glück im Unglück! Ein Roboter birgt den Hauptcharakter, bringt ihn zu einem Arzt, dann wird es persönlich: Ihr könnt Name, Geschlecht, Aussehen, Stärken und Schwächen der Figur und somit den weiteren Spielverlauf bestimmen.

They went that-a-way!
Die Main Quest dreht sich selbstverständlich darum, besagten Kerl im Karo-Sakko aufzuspüren und herauszufinden, was es mit dieser feindseligen Aktion auf sich hatte. Ohne allzu viel vorweg zu nehmen sei gesagt, dass sich diese Person im titelgebenden New Vegas aufhält. 

Wer in Freeside ist, sollte den Kings auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Don't be cruel!, Copyright:
Wer in Freeside ist, sollte den Kings auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Don't be cruel!

Als ich bei meinem Lauf erstmals die Pforten zur Stadt durchschritt, die vom Atomkrieg weit weniger gebeutelt wurde als etwa Washington D.C. , hatten sich bereits knappe 25 Stunden Spielzeit angesammelt. Natürlich kann man diese Stelle weitaus schneller erreichen, allerdings gibt es auf dem Weg dorthin (und auch weit davon ab) einfach so unfassbar viele andere Dinge zu erledigen, dass man die eigentliche Story schonmal aus den Augen verlieren kann.

Diverse Menschen und Fraktionen bieten Aufgaben an, deren Erledigung Euch wiederum nach vorne bringt – sei es durch Erfahrungspunkte zum Aufleveln, neue Gegenstände und Waffen oder eine positive Reputation. In solch harten Zeiten kann auch die schon eine Menge wert sein!

Wie Ihr etwa zur NCR, dem mysteriösen Mr. House oder aber Ceasar’s Legion steht, beeinflusst die gesamte Hauptstory und führt Euch schließlich auch zu unterschiedlichen Enden. In meinem Fall hat es knapp 60 Stunden gedauert, bis ich das Mojave Wasteland ordentlich abgeklappert hatte. Soziale Kontakte leiden definitiv unter diesem Koloss von einem Spiel!

Dead Money
Somit ist es Fluch und Segen zugleich, dass die Erweiterungswelle Ende Dezember in Form von „Dead Money“ ihren Anfang genommen hat und in einem komplett neuen Areal zum einen die interessante Nebengeschichte von Father Elijah von der Brotherhood of Steel weiterspinnt, während die Entwickler sich zum anderen von einigen Survival Horror-Zutaten haben inspirieren lassen. Das gibt sich anfangs etwas zäh, entwickelt mit der Zeit aber den typischen Charme, der die „Fallout“-Titel absolut unwiderstehlich macht.


 

(MG)

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1 Kommentar »

10.02.11 13:06 Uhr
MK
gutes review. kann ich so unterschreiben.. jedoch ein paar worte an den neuen "Hardcore" mode hätte ich noch für angebracht gehalten :)
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